Invasion der Liebesinsekten – Lovebugs machen Seoul zu schaffen
In Seoul und Umgebung breitet sich derzeit eine ungewöhnliche Insektenplage aus: Lovebugs (Plecia longiforceps) – auch „Liebeskäfer“ genannt – tauchen in großen Schwärmen auf und sorgen für Unbehagen bei der Bevölkerung.
Woher kommen die Lovebugs?
Ursprünglich in Regionen wie Südchina oder den Ryukyu-Inseln beheimatet, haben sich Lovebugs durch die steigenden Temperaturen und Städtwärme in Südkorea angesiedelt . Bereits 2022 erstmals in Seoul gesichtet, gilt die Schwemme in diesem Sommer als besonders massiv.
Was erleben Menschen vor Ort?
Ein virales Video von Wanderern auf dem Gyeyangsan-Berg zeigt, wie Lovebugs Menschen bei der Bewegung begleiten – wie eine schwarze Wolke, die sich auf Brücken, Treppen und Geländern sammelt. Letztes Jahr wurden bereits über 9.300 Beschwerden registriert – doppelt so viele wie im Vorjahr. Dennoch empfinden viele die Plage als störend – ihre Masse kann sogar Fahrzeuge und Außenbereiche verschmutzen.
Wie reagieren die Behörden?
- Einsatz von wasserbasierten Abwehrmaßnahmen statt Chemie, etwa Wässern von Flächen
- Empfehlung, keine Pestizide zu verwenden und dunkel gekleidet unterwegs zu sein
- Erprobung von natürlichen Fressfeinden wie Singvögeln und symbolischer Einsatz von Lichtfallen
Die Lovebug-Invasion in Seoul ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der Klimawandel Tierpopulationen verändert. Die schwarzen Schwärme nerven die Menschen – doch behutsame, mobile Gegenmaßnahmen können die Plage begrenzen.
Die Insekten sind harmlose Nützlinge, deren Anwesenheit ansteigende Temperaturen deutlich macht. Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, kommentiere gern unten und folge uns für tägliche Updates rund um Bauen, Energie und Zukunftstrends!



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