Donald Trump greift erneut hart gegen US-Wetterdienste und Klimaforschung durch – mit bereits verheerenden Folgen für Wissenschaft, Wettervorhersage und Klimaschutz.

Donald Trump greift erneut hart gegen US-Wetterdienste und Klimaforschung durch – mit bereits verheerenden Folgen für Wissenschaft, Wettervorhersage und Klimaschutz.

Massentlassungen bei NOAA

  • Im Februar 2025 wurden bis zu 880 Mitarbeitende der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) entlassen, dazu kamen über 1.000 freiwillige Abgänge
  • Dutzende Verträge wurden gecancelt, Datenbanken – darunter historische Klima- und Unwetterarchive – offline genommen .

Mega-Kürzungen im Budget

  • Trumps Haushaltsentwurf für das Fiskaljahr 2026 sieht drastische Kürzungen vor:
    • NOAA insgesamt −27 %
    • Meeres- und Klimaforschung: −74 %
    • NASA-Wissenschaft: −52 %
    • CDC (Seuchenschutz): −44 %
    • NIH: −40 %

Folgen für Wetter- und Klimadienste

  • Weniger Wetterballons: 10 % der Radiosonden in Ostküstenstaaten entfallen .
  • Internationale Wetterdienste fürchten Einbrüche: NOAA liefert rund 25 % der globalen Satellitendaten für Wettermodelle .
  • In Australien warnt man: der Verlust von Wetterdaten gefährde nicht nur die USA, sondern störte globale Vorhersagen erheblich .

Wissenschaft im Würgegriff

  • Trump und sein Gefolge pushen Projekt 2025: eine Agenda zur Privatisierung von NOAA und anderen Bundesbehörden – Kritiker sprechen von einem “Krieg auf die Wissenschaft”
  • Bereits 2024 wurden hochkarätige Klimaberichte abgeschwächt – Forschung gestrichen, Begriffe gelöscht .
  • Schlagzeilen wie „Trump will Forschung beenden, die Kinder in Panik versetzt“ zeigen Kalkül: Angst unterdrücken, statt Lösungen fördern .

Reaktionen aus Wissenschaft & Gesellschaft

  • Über 570 Mitglieder der National Academy of Sciences protestieren: Trump degradiere evidenzbasierte Forschung
  • Bewegungen wie Stand Up for Science 2025 treten auf die Straße – gegen Förderstopps und Wissenschaftsabbau
  • Internationale Facheinrichtungen planen private Gutachten und Alternativberichte, wenn offizielle Klimazahlen wegfallen .

Globale Konsequenzen

  • US-Führungsrolle bei Wetterforschung wankt – China könnte künftig dominieren
  • Abschaltung von Satellitendaten: weniger Frühwarnsysteme für Stürme, Tsunamis oder Hitzewellen – mit tödlicher Wirkung
  • Viele US-Wissenschaftler planen Auswanderung – „Brain Drain“ bedroht langfristige Forschungsfähigkeit .

Fazit

Trumps zweites Mandat gefährdet den Kern öffentlicher Wetterdienste. Budgetsponsoren, Personal, Datenarchive – alles steht auf dem Spiel. Damit nicht nur Wetterprognosen, sondern auch der Kampf gegen die Klimakrise aus dem Ruder läuft, wächst der Widerstand – national wie international.

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